Wohnungsinstallation Berlin

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Wohnungsinstallation Berlin
Wohnungsinstallation Berlin

Die elektrischen Anlagen in Wohngebäuden und die Art der Wohnungsinstallation sind nach DIN 18015 und RAL RG 678 zu errichten.

Sie enthält die Grundlagen zur Planung, Art und Umfang der Mindestausstattung, die Leitungsführung, die Anordnung der Schalter und Steckdosen sowie die Gebäudesystemtechnik.

Wohnungsinstallation Berlin: Art und Umfang der Mindestausstattung bei der Wohnungsinstallation

Für die Wohnungsinstallation ist eine Mindestanzahl an Stromkreisen gefordert.

Diese richten sich nach der Größe der Wohnungseinheit.

Die folgende Aufstellung zeigt die Mindestausstattung der Wohnungsinstallation nach Quadratmetern:

  • bis 50 m²………………….. mindestens 3 Stromkreise zzgl. Stromkreis Küche und Stromkreis Flur
  • über 50 bis 75 m²………. mindestens 4 Stromkreise zzgl. Küche und Flur
  • über 75 bis 100 m² …….. mindestens 5 Stromkreise zzgl. Küche und Flur
  • über 100 bis 125 m²……. mindestens 6 Stromkreise zzgl. Küche und Flur
  • über 125 m²………………. mindestens 7 Stromkreise zzgl. Küche und Flur

Besondere Verbraucher, wie Elektroherd, Geschirrspüler, Waschmaschine oder Wäschetrockner müssen bei der Wohnungsinstallation einen zusätzlichen Steckdosen-Stromkreis erhalten.

Das gilt auch für alle anderen Verbraucher, die über eine Anschlussleistung von 2000 Watt verfügen.

Wohnungsinstallation Berlin: FI-Stromkreis-Zuordnung in der Wohnungsinstallation

Der Schutz der Stromkreise der Wohnungsinstallation sind zwingend mit FI-Schutzschaltern zu versehen.

Dabei werden allen Steckdosen bis 20 A und Endstromkreise im Außenbereich mit einem zwei-oder vierpoliger FI mit einem Nennfehlerstrom von 30 mA versehen.

In Bade- und Kinderzimmern muss der FI-Schutzschalter schon bei 10 mA Nennfehlerstrom auslösen.

Der FI-Schutz für elektronische Geräte, wie PC & Co. wird mit einem kurzzeitverzögerten FI mit 30 mA gewährleistet.

Die FI-Schutzschalter sind dabei so anzuordnen, dass das Abschalten eines FI’s nicht zum Ausfall aller Stromkreise führt.

Alle Stromkreise der Wohnungsinstallation sind zusätzlich mit Leitungsschutzschaltern, entsprechend der anliegenden Leistung abzusichern.

Einzelnen Steckdosen lässt sich auch ein zusätzlicher Schutz mit einem kombinierten FI/LS-Schalter zuordnen.

Wohnungsinstallation Berlin: Das Herzstück der Wohnungsinstallation – der Stromkreisverteiler

Die Größe des Stromkreisverteilers wird durch die Anzahl der Stromkreise definiert, die für die Wohnungsinstallation installiert werden.

Hier finden auch Steuergeräte für die Gebäudesystemtechnik, Trafos, Kommunikationstechnik sowie Überspannungsschutzgeräte oder Maßnahmen zur Energieeffizienz ihren Platz.

Eine gewisse Anzahl an Reserveplätzen ist vorzuhalten damit man bei späteren Erweiterungen noch genügend Spielraum hat.

Die Stromkreisverteiler für die Wohnungsinstallation sind in Reihen aufgebaut. Bei einer Einraumwohnung ist mindestens ein dreireihiger Verteiler gefordert, bei Mehrraumwohnungen mindestens ein vierreihiger.

Wohnungsinstallation Berlin: Anzahl der Steckdosen und Anschlüsse pro Raum der Wohnungsinstallation

Die DIN 18015-2 regelt auch die Anzahl der erforderlichen Steckdosen und Anschlüsse pro Raum. Neben den Steckdosen und Beleuchtungsanschlüssen sind bei der Wohnungsinstallation noch weitere Anschlüsse in bestimmter Anzahl genormt.

Das gilt für Telefon- und Datenanschlüsse, Radio/TV/SAT Dosen, Sondersteckdosen für Kühl- und Gefriergeräte, Lüfter oder Dunstabzugsvorrichtungen.

Wohnungsinstallation Berlin: Leitungsverlegung in der Wohnungsinstallation

In der Wohnungsinstallation muss bei der Verlegung der Leitungen besonders darauf geachtet werden, dass sie vor jedweder Beschädigung geschützt werden, die Personen- oder Sachschäden nach sich ziehen können.

Deshalb gilt es bei der Wohnungsinstallation ein paar Grundsätze zu beachten:

  • Leitungen in Wänden sind nur senkrecht oder waagerecht zu verlegen. Damit verringert sich die Gefahr, dass beim Bohren von Dübellöchern oder Einschlagen von Nägeln etc. die Leitungen beschädigt werden.
  • Leitungen in Fußböden oder Decken können auf dem kürzesten Weg verlegt werden.
  • Eine feste Verlegung ist sicherer als eine bewegliche.
  • Leitungen außerhalb des Handbereichs von Personen sind sicherer.

Wohnungsinstallation Berlin: Die gängigsten Verlegungsarten bei der Wohnungsinstallation

  • auf, in oder unter Putz
  • Hohlwandinstallation
  • in starren oder flexiblen Elektroinstallationsrohren
  • in Installationskanälen, Sockelleistenkanäle, Brüstungskanäle, Leitungsführungskanäle, Fußbodenkanäle

Wohnungsinstallation Berlin – Nicht gestattet ist die Verlegung:

  • auf oder in Schornsteinzügen
  • in Lüftungskanälen

Als Verlegematerial für die Wohnungsinstallation kommt Mantelleitung (NYM) zum Einsatz, für Klingel- und Telefonanlagen Fernmeldeleitung (JYY oder JY(St)Y).

Gehört zur Wohnungsinstallation eine Datenverkabelung muss ein spezielles Datenkabel Cat.6 oder Cat.7 zur Verlegung kommen und wird die Wohnungsinstallation energieeffizient über KNX oder EIB gesteuert, gibt es noch ein spezielles EIB Kabel.

Erkennbar an der grünen Farbe, wohingegen Leitung für Brandmeldeanlagen (JY(St)Y /rt) zur besseren Unterscheidung einen roten Mantel hat.

Wohnungsinstallation Berlin: Schalter, Steckdosen & Co. in der Wohnungsinstallation

Nachdem die Leitungen gemäß Vorschrift in den Wänden eingebracht sind, werden an den Stellen, wo später die Installationsgeräte bei der Wohnungsinstallation angebracht werden sollen, Schalterdosen gesetzt.

Dosen für Schalter sind 1,05 m über der späteren Fußbodenhöhe anzubringen und in Küchen auf einer Höhe von 1,15 m.

Bei den Steckdosen gibt es drei Installationszonen:

  • Zone 1, zwischen 0,15 und 0,45 m (vorzugsweise 0,30 m) über Oberkante Fußboden für z.B. Geschirrspüler.
  • Zone 2, zwischen 1,00 und 1,30 m (vorzugsweise 1,15 m) für Steckdosen für Arbeitsflächen.
  • Zone 3, zwischen 0,15 und 0,45 m (vorzugsweise 0,30 m) unter der fertigen Deckenhöhe für Abzugshauben o.ä.
Wohnungsinstallation Berlin - Elektroinstallation
Wohnungsinstallation Berlin – Elektroinstallation

Schalter und Steckdosen im Bad dürfen sich nicht im Handbereich der Wanne oder Dusche befinden.

Abweichungen kann es bei der Wohnungsinstallation in Absprache mit dem Küchenhersteller geben.

Die Mantelleitung wird zur späteren Nutzung mit einer Reservelänge in die Dosen eingeführt.

Die Dosen für die Wohnungsinstallation gibt es in zwei verschiedenen Tiefen.

Bei der tieferen Version, lassen sich hinter dem Installationsgerät Klemmen, Relais, Feinschutz für Überspannung oder ähnliches unterbringen.

Erfolgt die Wohnungsinstallation in Hohlwänden, besitzen die Unterputzdosen einen Halterand.

Für die Dosen werden entsprechende Putzdeckel angeboten, die ein Verputzen der Wände oder einen Anstrich vor der Elektroinstallation zulassen.

Liegen die Dosen später zu tief, lassen sie sich mit Distanzringen verlängern. An die herausschauenden Leitungsenden erfolgt später die Installation der Schalter und Steckdosen.

Für die Wohnungsinstallation stehen viele verschiedene Schalterprogramme zur Verfügung.

Jeder Hersteller bietet ein Standardprogramm und viele Dekorprogramme an. Man unterscheidet dabei zwischen Unterteil und Oberfläche.

Auf die Unterteile passt jedes Oberteil der angebotenen Programme eines Herstellers.

Ausnahmen bilden lediglich die Steckdosen. Diese dürfen nur komplett mit Oberteil angeboten werden.

Wohnungsinstallation Berlin: Wohnungsinstallation mit Elektroherd

In den meisten Wohnungen wird mit Elektroenergie gekocht. Elektroherde, Backöfen oder Kombigeräte haben einen hohen Anschlusswert.

Für sie sind entsprechend stärkere Leitungen erforderlich und ein Sonderstromkreis.

Die Leitung wird an eine Herdanschlussdose geführt, die entsprechende Klemmen zum späteren Anschluss des Herdes besitzt.

Wohnungsinstallation Berlin: Be- und Entlüftung, auch ein Thema für die Wohnungsinstallation

Zur Wohnungsinstallation gehört nicht nur die Entlüftung über Dunstabzugshauben. Fenster- und Wandlüfter sorgen zusätzlich für frische Luft in den Räumen.

Besonders in Bädern ohne Fenster ist eine Belüftung dringend erforderlich.

Diese Lüfter lassen sich ganz einfach über ein Nachlaufrelais steuern oder über Feuchtefühler.

Besonders für die Wohnungsinstallation in Niedrigenergiehäusern gibt es Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung.

Diese wärmen mit der Abluft die eintretende Frischluft vor und sorgen so für ein angenehmes Klima.

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