Warmwasserspeicher von 5 bis 150 Liter – Lieferung, Anschluss, Reparatur

Warmwasserspeicher von 5 bis 150 Liter – Warmwasser auf Vorrat

Moderne Warmwasserspeicher erleben aktuell ein regelrechtes Revival. Warmwasserspeicher sind fest installierte Speicher, angefangen vom Kleinspeicher mit 5 Liter bis hin zum 150 Liter Standspeicher. Warmwasserspeicher sind ständig befüllt und sind wärmegedämmt.

Je nach Größe des Speichervolumens steht immer genügend warmes Wasser zur Entnahme bereit. Warmwasserspeicher lassen sich über externe Wärmequellen oder mittels Elektroenergie erwärmen. Es gibt auch gemischte Systeme z.B. Wärme aus Solarkollektoren mit elektrischer Nachheizung.

Elektrische Warmwasserspeicher werden auch Boiler genannt. Sie kommen meist zum Einsatz, wenn keine zentrale Warmwasserversorgung möglich ist oder sich nicht lohnt. Die Investitionskosten elektrisch betriebener Warmwasserspeicher sind relativ gering, dafür die Betriebskosten/Stromkosten etwas höher.

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Offene oder drucklose Warmwasserspeicher

Diese Warmwasserspeicher arbeiten mit einer drucklosen Verdrängung, das heißt, dass kaltes Wasser im Bodenbereich des Boilers eingeleitet wird und das warme Wasser nach oben über die Mischbatterie herausgedrückt wird. Offene bzw. drucklose Warmwasserbereiter können nur über eine Zapfstelle betrieben werden.

Mit einem Inhalt von 5 bis 15 Liters sind Warmwasserspeicher für die Warmwasserversorgung von Spül- und Handwaschbecken bestens geeignet. Sie werden an der Wand befestigt und können Über- oder auch Untertisch montiert werden. Der Vorteil dieser Kleinspeicher: Sie können über einen Schuko-Stecker an einer normalen Schuko-Steckdose betrieben werden, da ihre Leistung nur 2 kW beträgt.

Größere Warmwasserspeicher bis zu 80 Litern Inhalt gibt es auch für das Badezimmer. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten zum Anschluss. Entweder über Schukostecker, was eine längere Aufheizzeit nach sich zieht oder über einen Festanschluss mit Drehstrom.

Die Aufheiztemperatur dieser Warmwasserspeicher liegt meist zwischen 60 und 90°C und kann voreingestellt werden. Je höher die Temperatur, um so mehr warmes Wasser lässt sich durch Zumischen von kaltem Wasser nutzen. Dazu ist eine entsprechende Niederdruck-Mischbatterie notwendig. Sie ist auch für den beim Aufheizen entstehenden Überdruck zuständig, indem das sich ausdehnende Wasser über den Hahn abtropfen kann.

Ist der Warmwasservorrat verbraucht, benötigt der Boiler eine gewisse Zeit um seine voreingestellte Betriebstemperatur wieder zu erreichen. Zur Kontrolle der Aufheizfunktion besitzt jeder Warmwasserspeicher eine Kontrollleuchte, die erlischt, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Geschlossene oder druckfeste Warmwasserspeicher

Diese Warmwasserspeicher haben ein geschlossenes System und stärkere Wände. Er hält einen normalen Wasserdruck bis zu 10 bar stand. Der beim Aufheizen entstehende Überdruck muss zwingend über ein Sicherheitsventil abgeleitet werden. Der Nachteil: ständig tropfendes Wasser beim Aufheizen und preisintensiver als drucklose Geräte.

Er hat aber auch einen entscheidenden Vorteil. Als Druckspeicher können viele Zapfstellen gleichzeitig mit warmem Wasser versorgt werden. Diese Warmwasserspeicher können bis zu 150 Liter Inhalt fassen und als zentrale Warmwasserversorgung einer ganzen Wohnung dienen.

Welcher Warmwasserspeicher ist der Richtige für mich?

Bei dieser Frage kann der Elektroinstallateur helfen. Er kennt sich in der Materie aus, weiß über die Vorzüge der einzelnen Anbieter und kann sinnvolle Tipps geben. Angefangen von der Beratung über die Lieferung bis hin zur Reparatur übernimmt dieser dann den kompletten Service rund um den Warmwasserspeicher.

Drucklose Speicher haben meist Gefäße aus Kupfer oder Kunststoff, druckfeste aus Edelstahl oder Stahlblech. Alle Warmwasserspeicher müssen regelmäßig gewartet werden. Dazu gehört das Auswechseln der Opferanode, die dem Korrosionsschutz dient, sowie der Entkalkung oder der Vorbeugung vor Legionellenbefall.

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